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Fachkräftemangel in Deutschland: Was können Unternehmen tun?

  • Christina Wendt
  • 8/4/2022
  • 4 min Lesezeit
Fachkräftemangel in Deutschland: Was können Unternehmen tun?

Der Fachkräftemangel in Deutschland beschäftigt Unternehmen aus allen Branchen – und zwar nicht erst seit der Corona-Pandemie. Neueste Zahlen belegen, dass sich die Situation in den letzten Monaten jedoch verschärft hat. Laut Informationen des ifo-Instituts geben fast 50 Prozent aller Unternehmen an, dass sie vom Fachkräftemangel betroffen sind. Wenn man die Branchen genauer betrachtet, wird klar, dass vor allem Dienstleister unter der Personalknappheit leiden.

Was bedeutet Fachkräftemangel?

Um zu verstehen, was Fachkräftemangel wirklich bedeutet und welche Auswirkungen dieser auf Unternehmen haben kann, ist es wichtig einige Begriffe voneinander abzugrenzen. Denn der Fachkräftemangel ist nicht mit dem Arbeitskräftemangel zu verwechseln.

Fachkräfte sind Personen, die eine anerkannte akademische Ausbildung oder eine anerkannte mindestens zweijährige Berufsausbildung absolviert haben. Von einem Mangel wird immer dann gesprochen, wenn die Nachfrage nach Fachkräften über einen längeren Zeitraum hinweg nicht befriedigt werden kann.

Der Arbeitskräftemangel hingegen bezeichnet das Fehlen von Arbeitskräften generell. Als Arbeitskräfte gelten alle arbeitsfähigen Personen, unabhängig von deren Qualifikation.

Was sind die Ursachen für den Fachkräftemangel in Deutschland?

Das Thema Fachkräftemangel in Deutschland sorgt für viel Diskussionsstoff. Zahlreiche Branchen sind davon betroffen und qualifizierte Mitarbeiter zu finden fällt vielen Unternehmen schwer. Die Gründe für den Fachkräftemangel in so vielen Branchen sind vielfältig.

Zu den Hauptursachen gehört unumstritten der demografische Wandel, denn seit Jahren sinkt die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter. Experten gehen davon aus, dass bis 2030 fast 4 Millionen weniger Arbeitskräfte zur Verfügung stehen könnten. Auf der einen Seite erreichen viele Fachkräfte das Rentenalter. Auf der anderen Seite sinken die Geburtenraten seit Jahren.

Ausbildungsberufe sind für viele junge Menschen nicht mehr attraktiv genug. Das resultiert darin, dass immer mehr Jugendliche sich für ein Studium entscheiden. Besonders Handwerksbetriebe und die Pflege leiden darunter. Schlechte Rahmenbedingungen und eine vergleichsweise niedrige Bezahlung haben in den letzten Jahren zu einem Imageproblem geführt.

Hinzu kommt die steigende Globalisierung. Gut ausgebildete Fachkräfte haben oft die Wahl zwischen attraktiven Stellenangeboten, oft auch über die Grenzen Deutschlands hinaus. Die Abwanderung von Fachkräften betrifft vor allem gefragte Branchen wie IT und Technologie.

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The War for Talents: Maßnahmen für Unternehmen

Der Fachkräftemangel wird sich nicht über Nacht in Luft auflösen, denn dieses Problem erfordert ganzheitlichen Maßnahmen auf Bundesebene. Betriebe selbst können aber Maßnahmen ergreifen, um für Bewerber attraktiver zu werden. Faire Bezahlung und ansprechende Arbeitsbedingungen gehören ebenso dazu, wie unkomplizierte Bewerbungsmöglichkeiten und -prozesse.

Schnelle & unkomplizierte Kommunikation

Selbst wenn Bewerber über ein soziales Netzwerk auf eine offene Stelle aufmerksam werden, führt der Weg früher oder später auf die Unternehmenswebsite. Die Website eines Unternehmens ist ohne Zweifel das Kernelement der Onlinepräsenz.

Auch wenn die meisten Bewerber sich durch sämtliche Bereiche der Website klicken werden, stehen Informationen über das Unternehmen selbst und die Kultur im Fokus. Eine gute Karriereseite kommuniziert die Unternehmenskultur, beantwortet die wichtigsten Fragen für Bewerber und die Vorteile von Mitarbeitern.

An diesem Punkt müssen potenzielle Kandidaten eine einfache Möglichkeit haben, um eine Bewerbung abzuschicken. Zusätzlich zur E-Mail sollten unbedingt weitere Optionen angeboten werden, wie beispielsweise ein Webchat.

Der wohl intuitivste Kanal, den viele Unternehmen beim Thema Recruiting oft vernachlässigen, ist jedoch WhatsApp. Immerhin handelt es sich hier um den beliebtesten Messenger der Welt. Der Messenger bietet eine effiziente Möglichkeit, um Bewerbungsprozesse modern zu gestalten.

Recruiter kommunizieren auf Augenhöhe mit Kandidaten, Dokumente werden mit wenigen Klicks versendet und Vorlagen beschleunigen die Antwortzeit zusätzlich.

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Die Bezahlung ist wichtig, aber nicht alles

Die Gründe, warum sich potenzielle Bewerber für einen Arbeitgeber entscheiden oder nicht, sind vielfältig. Oft sind die ausschlaggebenden Kriterien etwas sehr Persönliches, schließlich ist jeder Mensch einzigartig und hat eigene Werte. In den letzten Monaten und Jahren haben jedoch traditionelle Kriterien wie Jobsicherheit, Sozialleistungen und Gehalt wieder an Bedeutung gewonnen. Selbstverwirklichung oder Sinnhaftigkeit sind zwar weiterhin für viele Arbeitssuchende wichtig, rücken aber ein wenig in den Hintergrund.

Hinzu kommt, dass vor allem hoch qualifizierte Arbeitskräfte ihren Marktwert kennen. Unternehmen müssen sich also ins Zeug legen, um Kandidaten zu überzeugen. Insbesondere, wenn diese zwischen mehreren Stellen wählen können.

Die Ansprüche von Bewerbern sind hoch, aber Unternehmen müssen versuchen eine Balance zu finden zwischen einer attraktiven Bezahlung, Corporate Benefits und angenehmen Arbeitsbedingungen. Dazu zählen unter anderem Jobsicherheit, flexible Arbeitszeiten und angemessene Urlaubsregelungen.

Präsenz in wichtigen Netzwerken zeigen

Schon vor dem ersten Kontakt bilden sich Bewerbende die erste Meinung über einen potenziellen Arbeitgeber. Bereits hier müssen Unternehmen Überzeugungsarbeit leisten. Traditionelle Bewerbungsformulare, komplizierte Bewerbungsprozesse und zu viele Schritte wirken abschreckend.

Dazu zählt vor allem die Präsenz auf wichtigen sozialen Netzwerken. Diese bilden heutzutage die Grundlage der Personalbeschaffung für zahlreiche Unternehmen. LinkedIn und Xing lohnt sich nicht nur für große und internationale Unternehmen. Auch der Mittelstand und kleinere Firmen profitieren von einem Unternehmensprofil. Immerhin nutzen alleine im deutschsprachigen Raum mehr als 18 Millionen Menschen LinkedIn und Xing.

Warum sind professionelle Netzwerke wichtig? Unternehmen werden nicht nur besser von qualifizierten Fachkräften gefunden, sondern können selbst nach passenden Kandidaten suchen. Abgesehen davon könnte der Bewerbungsprozess auf LinkedIn und Co. nicht einfacher sein. Lebenslauf und andere Dokumente können mit nur wenigen Klicks übermittelt werden und landen direkt bei den richtigen Ansprechpersonen.

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Christina Wendt

Christina ist Messaging Expertin bei Superchat. Abgesehen von Kommunikations- und Marketingthemen kennt sie sich bestens in der Berliner Food-Szene aus.