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5 Do’s & 3 Don'ts für Ihre WhatsApp-Kampagne

  • Christina Wendt
  • 11/4/2022
  • 6 min Lesezeit
5 Do’s & 3 Don'ts für Ihre WhatsApp-Kampagne

Wer zukunftssicher im Marketing unterwegs sein möchte, kommt an WhatsApp nicht vorbei. Wie ein Phoenix aus der Asche kehrte der WhatsApp Newsletter zurück und bietet mehr Möglichkeiten als jemals zuvor. Aber worauf kommt es an? Was macht einen guten WhatsApp Newsletter aus?

Warum sollten Sie überhaupt WhatsApp-Kampagnen versenden?

Spätestens seitdem Rewe und Aldi-Süd den WhatsApp Newsletter für sich entdeckt haben, dürfte klar sein, wie wichtig der Messenger für Marken und Verbraucher ist.

Fast jede Person in Deutschland besitzt ein Smartphone und auf fast jedem Smartphone ist der WhatsApp Messenger installiert. Theoretisch können also mehr als 60 Millionen Menschen allein in Deutschland via WhatsApp erreicht werden.

Viel wichtiger ist aber die Tatsache, dass WhatsApp Nachrichten schnell geöffnet und gelesen werden. Die Öffnungsrate bei Textnachrichten liegt bei über 90 Prozent und die meisten Nutzer öffnen die Nachricht innerhalb von 10 Minuten.

Außerdem landen WhatsApp Nachrichten - im Gegensatz zur E-Mail - nicht im Spam-Ordner. Jeden Tag werden mehr als 200 Milliarden E-Mails versendet und fast 60 Prozent davon landen im Spam-Ordner.

Die Vorteile des WhatsApp Newsletters im Überblick:

  • Erreichen einer breiten Zielgruppe
  • Hohe Öffnungsrate von 98 %
  • Nachrichten kommen garantiert an

5 Do’s: So wird die WhatsApp-Kampagne zum Erfolg

Bevor der WhatsApp Newsletter versendet werden kann, müssen natürlich einige Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Nutzung der WhatsApp API
  • Opt-in der Empfänger
  • Versand über WhatsApp-Vorlage
Lesetipp 📣

Ausführliche Informationen finden Sie hier 👉 Der ultimative WhatsApp Newsletter Guide (2022)

Sind diese Voraussetzungen erfüllt, kann es losgehen. Bei der Erstellung einer WhatsApp-Kampagne gibt es ein paar Punkte, die Sie beachten sollten. Es gilt: Das Nutzererlebnis steht an erster Stelle. Inhalte sollten sich vor allem an die Zielgruppe Ihres Newsletters richten.

Personalisieren

Personalisierung ist wichtiger denn je. Ein Großteil der Verbraucher - ca. 70 Prozent - erwartet ein personalisiertes Einkaufserlebnis. Die Gründe, warum Personalisierung heutzutage so wichtig ist, sind vielfältig.

Auf der einen Seite scheint der persönliche Aspekt mit der steigenden Digitalisierung verloren zu gehen. Auf der anderen Seite ist die Auswahl an Marken und Produkten groß. Ein personalisiertes und positives Einkaufserlebnis ist nicht selten das Zünglein an der Waage, wenn es um die Entscheidung für oder gegen eine Marke geht.

So gestalten Sie einen personalisierten WhatsApp Newsletter

Um kundenorientierte Inhalte zu gestalten, müssen Sie Ihre Zielgruppe und deren Interessen kennen. Beispielsweise sollten Sie nur Newsletter versenden, die für die Empfänger auch relevant sind.

Mit Superchat können Sie die Zielgruppe Ihrer Kampagne im Vorfeld segmentieren oder verschiedene Kampagnen zu unterschiedlichen Themen erstellen. Abgesehen davon sollte ein personalisierter Newsletter folgende Aspekte erfüllen:

  • Empfänger wird mit Namen angesprochen
  • Die Ansprache passt zur Zielgruppe (du oder Sie)
  • Es werden nur Inhalte versendet, die für den Empfänger relevant sind
  • Der Absender hat einen Namen

Warum sind diese Punkte wichtig? Weil es den Empfängern das Gefühl gibt, eine echte Konversation mit Ihrem Unternehmen zu führen. Es ist nicht einfach irgendein Newsletter, sondern ein persönliche WhatsApp Nachricht.

Beispiel 1: Vanezia 👉 mehr als ein Newsletter, Empfänger sind teil der “WhatsApp-Freundesgruppe” Vanezia-WA-Newsletter.gif

Attraktive Inhalte

Visuelle Inhalte werden intensiver wahrgenommen als Text. Die Aufmerksamkeitsspanne eines Menschen liegt bei ca. 8 Sekunden. Angeblich kann sich sogar ein Goldfisch länger konzentrieren als ein Mensch. Die Empfänger müssen also direkt nach dem Öffnen der Nachricht überzeugt werden. Die besten Newsletter:

  • sind kurz gehalten und beinhalten nur das Wichtigste
  • bieten Kunden einen Mehrwert (z.B. Rabattcode)
  • wecken Emotionen mit Bildern, Emojis und Buttons

Beispiel 2: FAYKE Cosmetics 👉 Rabatt-Code als Incentive und visuelle Anreize FAYKE-WA-Newsletter.gif

Richtiger Zeitpunkt

Gutes Timing ist alles. Vielleicht nicht alles, aber trotzdem ist der richtige Zeitpunkt sehr wichtig. Wann der perfekte Zeitpunkt ist, um einen WhatsApp Newsletter zu versenden, hängt stark von der Zielgruppe ab. In diesem Aspekt unterscheidet sich der WhatsApp Newsletter also kaum vom traditionellen E-Mail Newsletter.

Während junge Menschen wie Schüler oder Studenten fast durchgehend online sind, sind Arbeitnehmer tagsüber oft nicht so leicht zu erreichen. Die Mittagspause scheint bei allen Altersgruppen relativ gut zu funktionieren.

Wir empfehlen:

👉 Ist die Zielgruppe jünger, ist jeder Zeitpunkt denkbar. Hier am besten testen, was funktioniert. Eventuell könnte auch ein Newsletter funktionieren, der später am Abend versendet wird.

👉 Die Mittagszeit ist immer ein guter Zeitpunkt, um einen Newsletter zu versenden. Hier wird oft das Smartphone gecheckt, ganz unabhängig davon, welcher Personengruppe die Empfänger angehören.

👉 Ist die Zielgruppe beschäftigt oder tagsüber an der Arbeit, sollte der Newsletter nicht zwischen 10 und 15 Uhr versendet werden. Am besten morgens gegen 8 Uhr versenden oder zur Feierabendzeit.

Interaktionen fördern

Idealerweise öffnen Empfänger Ihren Newsletter nicht nur. Im besten Fall folgt daraus irgendeine Interaktion, insbesondere wenn durch die Kampagne Umsätze erzielt werden sollen. Auch hier sollten Sie Ihren Kunden Anreize bieten, die überzeugen. Das können Sonderangebote sein, besonders relevante Produkte oder Rabattcodes.

Idealerweise ist die Customer Journey so einfach wie möglich. Links oder Buttons helfen dabei, das Nutzererlebnis zu verbessern. Der Button kann mit einem Link hinterlegt werden, der den Empfänger dann auf die Website oder eine bestimmte Produktseite weiterleitet. Alternativ können automatische Antworten hinterlegt werden, die dann vom Empfänger im Chat versendet werden.

Beispiel 3: The Good Caf GmbH 👉 Button der Empfänger direkt zur Website bringt WhatsApp Newsletter Good Caf GmbH.png

Lesetipp 📣

Das Comeback 👉 WhatsApp Newsletter Übersicht: Damals & heute

Statistiken auswerten

Es gibt immer etwas zu lernen, egal wie erfolgreich die WhatsApp-Kampagne war. Aus diesem Grund sollte nach jedem Versand eine kurze Analyse stattfinden. Wie gut kam der Newsletter an? Wie viele Empfänger haben den Newsletter geöffnet?

Folgende Metriken sollten Sie im Auge behalten:

  • Versendete Kampagnen
  • Gelesene Newsletter
  • Antworten der Empfänger
  • Zahl der Abonnenten
  • Neue Abonnenten
  • Newsletter Abmeldungen

Melden sich auffällig viele Abonnenten von Ihrem Newsletter ab, kann es z.B. daran liegen, dass die Inhalte nicht relevant genug sind oder die Newsletter zu häufig versendet werden.

3 WhatsApp Newsletter Don'ts: Diese Fehler sollten Sie vermeiden

Richtig eingesetzt, ist der WhatsApp Newsletter ein starkes Marketinginstrument. Regelmäßige News via Chat halten Empfänger auf dem Laufenden, informieren über Angebote, erzeugen Kaufanreize und verbessern auch die Kundenbindung. Man kann aber auch einiges falsch machen beim Versand einer WhatsApp-Kampagne.

Zu lange Texte, zu viel Inhalt

Eine WhatsApp Nachricht ist keine E-Mail. Lange Texte haben hier nichts zu suchen. Bei langen Nachrichten geht das Interesse der Empfänger schnell verloren und die eigentliche Botschaft wird nicht richtig kommuniziert. Wichtige Informationen gehen unter.

Ist der Text doch einmal etwas ausführlicher, sollten Absätze genutzt werden, um die Informationen etwas besser zu strukturieren. Die wichtigsten Inhalte können fett formatiert werden, um sie zusätzlich hervorzuheben.

Undurchsichtig Informationen zur Abmeldung

Möchte sich eine Person vom WhatsApp Newsletter abmelden, sollte dies auch möglich sein. Unnötig komplizierte Prozesse oder Informationen, die nicht transparent geteilt werden, hinterlassen die Abonnenten meist frustriert. Im Idealfall informieren Sie Empfänger während des Opt-ins oder mit der ersten Nachricht darüber, wie man sich vom Newsletter abmelden kann.

Zu häufiger Versand

Messenger wie WhatsApp haben keinen Spam-Ordner. Werden Newsletter extrem häufig versendet, wirkt es schnell wie Spam. Kommt täglich oder mehrmals die Woche, sind Empfänger schnell genervt und neigen eher dazu, sich wieder vom WhatsApp Newsletter abzumelden.

Unser Tipp: Versenden Sie nur einen WhatsApp Newsletter, wenn es sinnvoll ist. Steht eine besondere Aktion bevor, kann man die Frequenz kurzfristig erhöhen, dies sollte aber die Ausnahme bleiben.

Fazit: Langweilige E-Mail Newsletter gehören der Vergangenheit an

WhatsApp als Kommunikations- und Marketingkanal zu nutzen, ist der richtige Schritt in die Zukunft. Traditionelle E-Mail Newsletter sind längst nicht mehr das Nonplusultra in der Marketingwelt.

Mit den oben erläuterten Tipps und Tricks sollte Ihre WhatsApp Kampagne ein Erfolg werden. Wie Sie den Newsletter in der Realität einsetzen und umsetzen, ist jedoch von Ihrem individuellen Anwendungsfall abhängig. WhatsApp Kampagnen unterscheiden sich je nach Branche, Business Modell und Zielgruppe. Es liegt in Ihrer Hand, wie Sie Ihre Kampagne gestalten.

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Christina Wendt

Christina ist Messaging Expertin und Content Spezialistin bei Superchat. Abgesehen von Kommunikations- und Marketingthemen kennt sie sich bestens in der Berliner Food-Szene aus.